Direktversicherung

Eine Direktversicherung ist eine zusätzliche Altersabsicherung, ein Versorgungsvertrag, den der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer abschließt.

Bei einer Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung werden Gehaltsteile verwendet, dem Arbeitgeber entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Beide Parteien sparen die Sozialversicherungsbeiträge, da die Direktversicherung ausschließlich aus Sonderzahlungen (wie Weihnachts- und Urlaubsgeld) finanziert wird.

Das Nachsehen hat dabei das Finanzamt: Die Beiträge zur Direktversicherung unterliegen nicht dem normalen individuellen Steuersatz des Arbeitnehmers, sondern lediglich einem Pauschalsteuersatz von 20% zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Das erhöht die Rendite der Direktversicherung deutlich. Bezogen auf den Eigenbeitrag des Arbeitsnehmers, kann die Rendite sogar zweistellig ausfallen. Bei mindestens zwölfjähriger Laufzeit sind die Leistungen aus der Direktversicherung steuerfrei - deshalb ist eine Direktversicherung eine durchaus lukrative Möglichkeit der zusätzlichen Altersvorsorge und braucht einen Reditevergleich mit anderen Vorsorgeformen nicht zu scheuen.

Zusätzlich hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, die Gehaltsumwandlung zu großen Teilen mit einer Steuer- und ggf. Sozialversicherungsersparnis zu finanzieren.

Arbeitnehmer, denen der Arbeitgeber von sich aus keine Direktversicherung gewährt, können die hohen Steuervorteile trotzdem in Anspruch nehmen. Sie bitten Ihren Arbeitgeber, dass er für sie eine "Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung" abschließt.

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